Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
Die Veranstaltung griff kritisch reflektierende Fragestellungen aus dem ophthalmologischen Alltag auf, insbesondere im Hinblick auf gewachsene Routinen und tradierte Vorgehensweisen in Diagnostik und Therapie. Ausgangspunkt war die Überlegung, inwieweit etablierte klinische Abläufe weiterhin zeitgemäß sind oder vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktueller Leitlinien angepasst werden sollten. Dabei wurde auch die Erfahrung thematisiert, dass insbesondere durch jüngere Kolleginnen und Kollegen neue Leitlinien und evidenzbasierte Empfehlungen in den klinischen Alltag eingebracht werden und dadurch bestehende Behandlungsstrategien hinterfragt werden.
Der ophthalmologische Neujahrsempfang bot in diesem Kontext eine Plattform für den generationenübergreifenden fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt standen Beiträge jüngerer Kolleginnen und Kollegen kurz vor oder nach Abschluss der Facharztausbildung, die aktuelle Leitlinien, neue Studienergebnisse und veränderte therapeutische Konzepte vorstellten. Ziel war es, neueste Erkenntnisse kompakt zu vermitteln und deren Relevanz für die tägliche klinische Praxis gemeinsam zu diskutieren.
Die Veranstaltung verstand sich damit bewusst als Impulsgeber für eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Standards und als Möglichkeit, das neue Jahr mit fachlichen Anregungen, „ophthalmologischen Überraschungen“ und potenziell neuen Perspektiven zu beginnen. Abgerundet wurde das Programm durch einen offenen kollegialen Austausch in entspannter Atmosphäre. Die Durchführung im Hybridformat ermöglichte eine flexible Teilnahme. Der anschließende kollegiale Austausch in entspannter Atmosphäre, bei dem wir bei charmanter Beköstigung und ausgelassener Stimmung weiter diskutieren konnten, war ein gelungener Abschluss des Abends. Es wurden viele wertvolle Gespräche geführt, und die Gelegenheit, die Veranstaltung in kleiner Runde fortzuführen, wurde von den Anwesenden sehr geschätzt.